In den Qualitätszirkeln findet die
Basisarbeit statt. In der praktischen
Arbeit vor Ort, entstehen die Ideen
für die inhaltliche Arbeit, hier wird die
Auseinandersetzung mit hemmenden
oder förderlichen Rahmenbedingungen
der Wochenbettbetreuung geführt.
Die einzelnen Fachthemen werden
im Sinne von Evidence Based
Midwifery, neuesten Erkenntnissen
und Studienergebnissen oder der
Einbeziehung von Bezugswissenschaften
(Medizin, Soziologie, Psychologie,
Gesundheitswissenschaften,
Pädagogik) bearbeitet und überprüft. Die Dokumentation der Treffen trägt
zur Kontinuität und der Sicherung
von effektiven Ergebnissen bei.
Ein Qualitätszirkel besteht aus vier
bis maximal zwölf Hebammen, die
sich regelmäßig alle sechs bis acht
Wochen für zwei bis drei Stunden zusammenfinden.
Die Gruppen können
jederzeit neue Mitglieder aufnehmen,
sie sollten von angestellten -und freiberuflichen
und in allen Bereichen
des Hebammenberufes tätigen Kolleginnen
besucht werden.
Die Moderatorinnen berufen die
Zirkel ein, sie leiten die Gruppenarbeit
und bereiten sie vor und nach.
Die Teilnahme wird auf die niedersächsische
Fortbildungspflicht angerechnet.
Die Moderatorinnen stellen
eine Teilnahmebescheinigung aus.