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Aktuelle Kurs- und Seminartermine

4.5.2012 Qualitätsmoderatorinnenrefresher Hannover

27.1. 2012
Qualitätszirkelmoderatorinnen-fortbildung

Hannover
(Weitere Termine 2012: 24.2., 30.3., 27.4., 25.5.,29.6.)

23.-27.01.2012 und 13.-17.02.2012
"Qualitätsbeauftrage im Gesundheits- und Sozialwesen" [mehr...]

Handbuchschulungstermine [mehr...]

Letzte Aktualisierung: 16.08.2011 11:34

Kleine Legende der Qualitätsfachsprache

A u d i t
Überprüfung einer Wirksamkeit, ein systematischer, unabhängiger und dokumentierter
Prozess. Ziel eines Audits ist, objektive Nachweise über die Wirksamkeit,Verinnerlichung und
Verwirklichung eines QM Systems durch Dokumente und vor Ort zu erhalten.

B e n c h m a r k i n g
Benchmarking ist das Vergleichen von Leistungen, Prozessen und Praktiken
zum Auffinden von Erfolgen und Defiziten mit einer ähnlichen oder fremden Branche.Verglichen werden z.B.: Kosten, Preis, Qualität, Zeit, Kundenzufriedenheit, Dienstleistungspalette.

D i e n s t l e is t u n g
Ein Wirtschaftsgut, eine Arbeit (Arbeitsleistung) die nicht der Produktion von materiellen Gütern dient. Sie wird von der Sachleistung unterschieden: Sie ist nicht lagerbar und übertragbar. Die Erzeugung und der Verbrauch der Dienstleistung fallen zeitlich zusammen.
Dienstleistungen werden von einer Person für einen Kunden oder einem Objekt des Kunden über einen Zeitpunkt oder -Rahmen (gegen Entgelt) erbracht.
Die Güte der Dienstleistung bezeichnet man als Service-Qualität. Dienstleistungen werden in standardisierte und individuelle Dienstleistungen unterschieden. Merkmal von standardisierten
Dienstleistungen ist, dass die Leistung für einen fiktiven Durchschnittskunden erstellt wird.

D o k u m e n t
Unterlage in Papier oder EDV Form, die Handlungs -oder Verhaltensweisen vorschreibt, zu den Dokumenten zählen; Richtlinien, Standards,Verfahrens- oder Arbeitsanweisungen, Prozessbeschreibungen, Ablaufbeschreibungen, Checklisten.

E t h i k
Sittlich moralisches Handeln im Kontext der für die Wochenbettbetreung relevanten Aspekte und Strukturen. Hier geht es nicht primär um isoliertes Handeln einzelner Personen im Bereich der Wochenbettbetreuung, sondern um die Kooperation aller verantwortlichen Personen. Die inhaltlichen Vorgaben hat der BDH 93 in den Grundsätzen einer Ethik für Hebammen niedergelegt.

Q u a l i t ä t s i n d i k a t o r e n
Festgelegte Kriterien und Sachverhalte, mit deren Hilfe die objektive Wirksamkeit von Anforderungen
kontinuierlich erfasst und dokumentiert wird.

Q u al i t ä t s m a g e m e n t b e a u f t r a g t e (QMB)
Ist verantwortlich für die Implementierung des QM-Systems und hat den Auftrag durch eine Organisation erhalten, sie verfügt über praktische Erfahrung. Sie ist in der Regel einer Steuerungsgruppe oder Qualitäts- Lenkungsgruppe unterstellt.
Sie ist zuständig für die Koordination aller Qualitätsentwicklungsaktivitäten, Schulung von QZ-Moderatoren, Kontakt mit den QZ und Verteilung und Kontrolle von Arbeitsaufträgen sowie Fortschreiben des QM-Handbuches. Sie initiiert und begleitet Verbesserungsprojekte, Qualitäts-
Messungen und ermittelt Abweichungen.

Q u a l i ä t s m an a g e m e n t
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten des Lenken und Leitens zur Erreichung von Qualität. Werkzeug, das Hilfestellung für den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines umfassenden Verbesserungssystems gibt. Es soll helfen, eigene Stärken, Schwächen und Möglichkeiten
zu erkennen und die Strategie darauf auszurichten.
Diese sind: Ergebnisorientierung, Kundenorientierung; Führung und Zielkonsequenz, Tätigkeitsentwicklung, kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung, Aufbau von Kooperationen,Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit.

Q u a l i t ä t s m a n a g e m e n t h a n d b u c h
Darlegung und Beschreibung der Umsetzung von Anforderungen eines bestimmten Managementsystems. Es kann auch als Organisationshandbuch bezeichnet werden.

Q u a l i t ä t s s i e g e l
Interne auf einen bestimmten Rahmen bezogene Bescheinigung der mit den Empfängern des Siegels vereinbarten Qualitätsstufe.

Q u a l i t ä t s s i c h e r u n g
Identifizieren, definieren, vereinbaren und Festlegen von qualitätsrelevanten Parametern. Meist quantitative Messung der Parameter und Festlegung von Kennzahlen im Rückblick. Soll- Vorgaben sind z.B. für die Pflege in gesetzlichen Anforderungen wie § 80 SGB XI und § 134 ff SGB V enthalten.
Unterscheidung in Struktur- Prozess- Ergebnisqualitätsdimensionen (Donabedian 1970) sind üblich.
Unterschieden wird interne und externe Qualitätssicherung (QS). Instrumente sind Sammlung von Daten, quantitative und deskriptive Messungen, Kennzahlen, Benchmarking, Checklisten, Darstellung von Abweichungen in festgelegten Zeiteinheiten.

Q u a l i t ä t s - Z i e l
Verbindliche Absprachen zum Inhalt. Sie betreffen Vereinbarungen, welche Ergebnisse innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden sollen, einschließlich der Festlegung der dafür erforderlichen Ressourcen (Budget und Zeit) und von Berichtspflichten, die die Erreichung der Ziele
überprüfbar machen.

Q u a l i t ä t s z i r k e l
Gruppe von Expertinnen die Inhalte des Q-Handbuches erarbeiten, Verbesserungsprojekte
ausarbeiten, QMessungen vornehmen. Sie werden von Q-Zirkel-Moderatorinnen koordiniert.

S c h l ü s s e l p r o z e s s
Zentrale Prozesse, die in höchstem Maß zur Zielerreichung oder Verwirklichung des Leitbildes beitragen. Entscheidend ist eine individuelle Definition der jeweiligen Einrichtung.
Zu den Schlüsselprozessen einer Wochenbettbetreuung könnten beispielsweise die Anmeldung, Erstbesuch, sowie die Öffentlichkeitsarbeit gehören.

S c h l ü s s e l q u a l i f i k a t i o n
Fach-Methoden-Sozialkompetenz, Kommunikationskompetenz, Kooperationsfähigkeit,
Problemlösefähigkeit und Kreativität, Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit,Verantwortungsfähigkeit,
Denk und Lernfähigkeit, Begründungs und Bewertungsfähigkeit (Belz /Siegrist 1997)

V i s i o n
Eine Formulierung die beschreibt, wie die Wochenbettbetreuung zukünftig sein kann.
Von einer Organisationsleitung werden aus der Vision geeignete Strategien und Ziele abgeleitet, welche zum Erfolg führen sollen. In größeren Organisationen wird eine Vision in ein Leitbild integriert. In schriftlicher Form führt es zu einem zukünftigen Erfolg. Dieses Leitbild wird bei möglichst
vielen Führungskräften und Mitarbeitern sowie weiteren Anspruchsgruppen bekannt gemacht.
Für die ständige Weiterentwicklung der Wochenbettbetreuung ist die Formulierung von Visionen unerlässlich. Ein erstarrtes Festhalten an den Visionen hingegen kann hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit zu Problemen führen.

W e r t e
Das Einvernehmen und die Erwartungen, die das Verhalten der Hebammen in der Wochenbettbetreuung und worauf alle Beziehungen beruhen(z.B. Vertrauen, Unterstützung und
Aufrichtigkeit).

Z e r t i f i z i e r u n g
Beglaubigung, Bescheinigung durch ein unabhängiges Verfahren (z.B. Zertifizierungsaudit) durch einen Dritten.

Z e r t i f i z i e r u n g s a u d i t
Stichweise Überprüfung und Bewertung der Einführung,Anwendung und Wirksamkeit des gesamten Managementsystems auf Basis der vereinbarten Nachweisstufe.

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Termine 2011 / 2012 - "Handbuchschulungen"
Alle untenstehenden Schulungen finden Freitags von 9:30-17:00 Uhr in der BGW Delmenhorst, Fischstr. 31 statt. [Wegbeschreibung...]

2.12.2011
2.3. 2012

Qualitätshandbuchschulungen außerhalb Delmenhorst:

8.12. 2011 Erfurt
10.2.2012 Ingelheim
März 2012, Schwarzwald-Baar-Kreis

Qualitätssiegelaudit:
23.4.2012
mit Vor-Audit am 12.3.2012

Sie finden uns mit einem Infostand 2011 auf folgenden Tagungen:


5./6.11. - 6.Forum Hebammenarbeit, Mainz

23./25.11. - Bundesdelegiertentagung, Fulda

 
Hebammenverband Niedersachen e.V. - www.hebammen-niedersachsen.de